Open Advent: 24 Ideen zum Lehren und Lernen im offenen Netz

Was ist #OpenAdvent?

Mit dem Adventskalender #OpenAdvent stelle ich in den folgenden Advents-Tagen 24 Ideen für ein einfaches, browserbasiertes Lehren und Lernen im offenen Netz vor.

  • Es geht nicht einfach nur um eine weitere Toolsammlung. Stattdessen möchte ich zeigen, welche Möglichkeiten im virtuellen Raum für zeitgemäße Bildung liegen. Darum verbinde ich Tools mit Unterrichts-Ideen.
  • Alle vorgestellten Tools setzen keine technische Expertise voraus und funktionieren ohne Vorbereitung. Es ist keine Installation oder Registrierung erforderlich.
  • Der Adventskalender richtet sich vorrangig an Lehrerinnen und Lehrer an Schulen. Er ist aber so offen angelegt, dass auch alle anderen Interessierten, die selbst lernen und/ oder mit browserbasierten Tools lehren wollen, ihn nutzen können.
  • Alle Tools sind frei zugänglich und vorrangig Open Source.

Warum gibt es #OpenAdvent?

Ich habe mich für #OpenAdvent als offenes Angebot entschieden, weil ich denke, dass solch ein Angebot vielen Menschen helfen kann. Beispielsweise:

  • Frau A., grundsätzlich sehr interessiert und aufgeschlossen für Neues. Sie sagt: „Mir fehlt einfach die Zeit, mich in diese ganze neue Technik einzuarbeiten!“
  • Herr B., mit schlechten Erfahrungen. Er sagt: „Ich habe da ja schon einiges ausprobiert, aber das klappte dann irgendwie nie so richtig. Da lasse ich das lieber ganz!“
  • Frau C., mit wenig technischer Affinität. Sie sagt: „Diese ganzen Tools im Internet; das ist nichts für mich. Damit kenne ich mich wirklich überhaupt nicht aus!“
  • Frau D., immer hinterfragend. Sie sagt: „Diese Tools führen doch noch lange nicht zu guter Bildung!“
  • Herr E., bodenständig. Er sagt: „Digitales ist ja schön und gut, aber wenn ich mich immer erst um App-Installation und Account-Einrichtung kümmern muss, ist die Stunde rum – und wir haben nichts gemacht!“

Eine Einschränkung ...

#OpenAdvent kann sicherlich keine fertigen Unterrichtsbeispiele liefern. Dazu sind Schulen, Lehrer*innen und ihre Fächer und natürlich auch die Schüler*innen zu unterschiedlich. Er bietet aber Ideen, die aufgegriffen, weiter entwickelt, angepasst – und dann zur Umsetzung gebracht werden können.

… und eine kleine Warnung.

#OpenAdvent macht Vorschläge, bei denen im virtuellen Raum gelehrt und gelernt wird – und Schülerinnen und Schüler dabei eine aktive Rolle haben. Das kann manches Mal zu Irritationen führen: Es wird z.B. etwas online gestellt, was man später bereut oder man stößt auf ein anstößiges Bild. Ich finde: Genau diese Situationen sind es, bei denen Kinder und Jugendliche nicht allein gelassen werden dürfen, sondern pädagogische Begleitung und Unterstützung brauchen. Dabei sehe ich auch die Schule in der Verantwortung.

Meine Ziele mit #OpenAdvent

  • einen kleinen Beitrag zu leisten, um zeitgemäße Bildung zu unterstützen.
  • Lust zu machen, auf das offene Internet (das es trotz dominierenden Unternehmensmonopolen im virtuellen Raum immer noch mit sehr viel Kreativität gibt)
  • Mut zu machen für eine Bildung hin zu digitaler Souveränität, die die digitale Transformation als demokratische Gestaltungsaufgabe versteht und allen Menschen gesellschaftliche Handlungsfähigkeit ermöglicht.

In diesem Sinne freue ich mich über jedes Feedback! (Ich habe vor, das Angebot auch nach dem Advent als offenes Angebot bestehen zu lassen.)

Hier gelangst Du zu #OpenAdvent